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Mit dem Hund im Auto in den Urlaub fahren: Der stressfreie Ratgeber

12 de August de 2026 · perro en el coche dgt

Perro viajando en el coche — Romeo &Co

Auf einer Reise ist die größte Gefahr für deinen Hund meist nicht die Straße. Es ist, ihn ungesichert im Auto mitfahren zu lassen.

Ein nicht gesicherter Hund ist ein Unfall mit Ansage: Er läuft dir zwischen die Füße, springt auf den Vordersitz und wird bei einer Vollbremsung zum Geschoss. Deshalb geht es bei einer Reise mit ihm vor allem um zwei Dinge: dass er sicher ist und dass er – falls ihr euch an einem neuen Ort verliert – wieder zu dir zurückfinden kann.

Die kurze Antwort: Gesetzlich muss dein Hund gesichert sein – in einer Transportbox, mit einem zugelassenen Sicherheitsgeschirr mit zwei Befestigungspunkten oder hinter einem Trenngitter –, niemals ungesichert. Lege alle 2-3 Stunden Pausen mit Wasser ein, lass ihn niemals im geschlossenen Auto zurück (im Sommer ist das nach wenigen Minuten lebensgefährlich) und sorge dafür, dass er deine Telefonnummer bei sich trägt, falls er sich fernab von zu Hause verläuft.

Wie muss ein Hund im Auto mitfahren?

Die Straßenverkehrsbehörde (DGT) ist eindeutig: Der Hund muss gesichert sein, damit er nicht ablenkt und bei einer Bremsung nicht durch das Auto geschleudert wird. Ihn ungesichert mitzunehmen, kann ein Bußgeld zur Folge haben. Zulässige Optionen:

  • Transportbox, sicher befestigt und in der richtigen Größe (er muss aufrecht stehen und sich drehen können). Sie steht meist am besten im Fußraum hinter den Vordersitzen oder im Kofferraum.
  • Zugelassenes Sicherheitsgeschirr mit zwei Befestigungspunkten, das am Sicherheitsgurt eingehakt wird, für Hunde, die auf dem Rücksitz mitfahren.
  • Trenngitter oder -netz, das den Kofferraum vom Fahrgastraum trennt, für große Hunde.

Was niemals geht: lose auf den Sitzen, auf dem Schoß oder mit dem Kopf aus dem Fenster.

Das geschlossene Auto im Sommer: niemals, nicht einmal kurz

Das verdient einen eigenen Punkt. Ein Hund reguliert seine Körpertemperatur anders als du, und ein Auto in der Sonne wird zum Backofen: In etwas mehr als 10 Minuten kann er schwere Schäden erleiden und in weniger als 20 kann es tödlich sein. Es spielt keine Rolle, ob es bewölkt ist, im Schatten steht oder die Fenster einen Spalt offen sind.

Die Regel ist einfach und ausnahmslos: Wenn du aus dem Auto steigst, steigt dein Hund mit aus. (Falls die Hitze ein Thema ist, findest du hier mehr zum Thema Hitzeschlag und Sommer.)

Pausen, Wasser und Futter

  • Halte alle 2-3 Stunden an, damit er sich die Beine vertreten, trinken und sein Geschäft erledigen kann. Beim Aussteigen immer die Leine gut festhalten: Eine Raststätte ist ein unbekannter Ort und es gibt Autos.
  • Nimm frisches Wasser und seinen Napf mit. Im Sommer ein absolutes Muss.
  • Gib ihm nicht direkt vor der Abfahrt zu fressen. Besser ein paar Stunden vorher, um Übelkeit zu vermeiden. Wenn ihm leicht übel wird, hilft es meist, mit leichtem Magen zu reisen.

Vor der Reise: Gewöhnung und Identifikation vorbereiten

Zwei Dinge, für die du am Tag X dankbar sein wirst:

  • Gewöhne ihn nach und nach ans Auto. Wenn er es nicht kennt, fange mit kurzen, positiven Strecken an (zu einem Ort, den er mag). Die erste Reise sollte nicht gleich eine sechsstündige Autobahnfahrt sein.
  • Überprüfe seine Identifikation. Vor Reiseantritt ist der richtige Zeitpunkt, um zu kontrollieren, ob sein Mikrochip aktuell ist und er seine Plakette mit deiner Telefonnummer trägt. Im Urlaub, in einem unbekannten Dorf oder am Strand, hat ein verlorener Hund ohne Identifikation es sehr schwer, wieder nach Hause zu finden.

Am Urlaubsort: Deine Nummer muss dabei sein

An einem neuen Ort weiß dein Hund nicht, wie er „nach Hause“ zurückkehrt, da „zu Hause“ 400 km entfernt ist. Sein Weg zurück zu dir bist du selbst … oder deine Telefonnummer an seinem Halsband. Deshalb lohnt es sich auf Reisen mehr denn je, wenn sein Name und deine Handynummer eingraviert sind.

Falls er noch keine hat, ist das einfach: ein Namensanhänger mit deiner Telefonnummer oder ein Halsband mit seinem Namen und deiner Nummer. Bei Romeo &Co ist die Gravur unter Kunstharz versiegelt, damit sie Meerwasser, Pool und Strandtage übersteht, ohne zu verblassen. Genau das, was ein Sommer braucht.

Häufig gestellte Fragen

Ist es Pflicht, den Hund im Auto anzuschnallen?
Ja. Die DGT schreibt vor, dass er gesichert sein muss (Transportbox, zugelassenes Geschirr oder Gitter) und niemals ungesichert mitfahren darf. Ihn lose mitzunehmen, kann ein Bußgeld nach sich ziehen.

Wie lange kann ein Hund im Sommer allein im Auto bleiben?
Gar nicht. Nach wenigen Minuten erreicht der Innenraum gefährliche Temperaturen; in weniger als 20 Minuten kann es tödlich sein. Lass ihn niemals drin, auch nicht im Schatten.

Wie oft sollte ich auf einer langen Reise mit meinem Hund anhalten?
Alle 2-3 Stunden, damit er trinken, sich die Beine vertreten und sein Geschäft machen kann. Beim Aussteigen immer mit Leine.

Mein Hund wird im Auto krank, was kann ich tun?
Gewöhne ihn mit kurzen, positiven Fahrten daran, füttere ihn nicht direkt vorher und sorge für Belüftung. Wenn es sehr schlimm ist, besprich es mit deinem Tierarzt.

Gute Reise und kommt gesund wieder heim

Das Reisen mit deinem Hund ist eines der schönsten Sommererlebnisse: Er verlangt nur, dass er sicher, kühl und identifizierbar unterwegs ist. Damit gehören ihm die Straße und der Urlaub genauso wie dir.

Und damit er – egal was passiert – immer den Weg zurück zu dir findet, sollte er deine Telefonnummer tragen: Du findest sie auf den Namensanhängern und den Halsbändern mit Namen von Romeo &Co.

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